Presseberichte

Das Gastspiel der Mannheimer Tournee-Oper an der Konrad-Adenauer-Schule begeisterte die Dritt- und Viertklässler.

HEPPENHEIM. Was war das ein Jubel und ein Gegröle in der Konrad-Adenauer-Schule. So viel Spaß haben die Mädchen und Jungen sicher nicht jeden Tag im Schulunterricht. Und dabei stand doch Oper auf dem Stundenplan.
Oper? Für Kinder? Und die hatten auch noch Spaß dabei? Die Tournee-Oper Mannheim macht es möglich: Kindgerecht und spannend werden Opern umgearbeitet und präsentiert.
Was die Kinder so zum Lachen brachte, das war der beliebte FSJler der Schule, Erik Bungart, der von den beiden Darstellern Nelly Palmer und Matthias Eschli auserwählt worden war, den Fliegenden Holländer zu heiraten, ausstaffiert mit riesigen (Ball-)Brüsten und einem Schleier. Bungart machte seine Sache prima, schmetterte beim Heiratsantrag ein inbrünstiges „Ja“ ins Publikum und dirigierte am Ende das imaginäre Orchester.
Bellas fabelhafte Reise war der Name des Stückes, das die Mannheimer gleich zweimal an einem Vormittag für die dritten und vierten Klassen aufführten. Die Schüler hatten sich mit Musiklehrerin Dorothee Adler intensiv mit dem Thema Oper auseinandergesetzt. Dabei wurde vor allem Mozarts „Zauberflöte“besprochen, da einige der schönsten Arien und Duette aus dieser Oper in die Handlung von Bellas Reise eingearbeitet wurden. So war es kein Wunder, dass die Mädchen und Jungen immer wieder spontan in den Gesang der beiden Darsteller einstimmten. „Der Vogelfänger bin ich ja“ – das ging den Kindern so leicht von den Lippen wie ein Hit oder ein Kinderlied. Man muss einfach nur den Mut haben, den Kindern auch „ernste“ Musik näher zu bringen.
Die Begeisterung der Schüler hatte ihre Ursache nicht zuletzt in der mitreißenden Art vor allem von Bariton Matthias Eschli, dem sie wie gebannt an den Lippen hingen. Ihm saß der Schalk im Nacken. Mit ganz viel Herz und Humor schlüpfte er in die unterschiedlichsten Rollen von Papageno bis zum Fliegenden Holländer.
Auch sein Gesang überzeugte, ebenso wie der seiner Kollegin, der Sopranistin Nelly Palmer, die als Bella allerhand Abenteuer erlebte.
Die Opernfee war unglücklich darüber, dass sich die Orchester-Instrumente so schrecklich untereinander zerstritten hatten und auseinandergingen. Mit wem sollte sie nun musizieren?
Also machte sie sich auf den Weg, die Instrumente – von den Streichern bis zu den Schlagwerken – wieder zurückzuholen. Sie erlebte Gefährliches im Schloss von „Don Giovanni“. „Heiliger Posaunenpups“ war ihre Reaktion, als sie erfuhr, dass die Streichinstrumente allesamt beim Fliegenden Holländer gelandet waren.
Auch einige Schüler durften mitspielen: als Blumen und Bäume beim Leitmotiv, als Fischlein auf Bellas Reise zum Fliegenden Holländer. Die einen waren ernsthaft konzentriert auf ihre Aufgabe, andere eher interessiert an ihrer Außenwirkung. Prächtig war das Bühnenbild mit seinen Blumen und Instrumenten.
Am Ende hatte der Fliegende Holländer die Lösung des Problems: Er erfand den Dirigenten, der dafür sorgt, dass es nie wieder Streit unter den Instrumenten gibt. Und alle spielten wieder gemeinsam, Papagena und Papageno sangen ein Duett, und die Kinder waren sich einig: Oper ist toll! rid
© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 15.04.2016

 

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