Frohes Neues Jahr 2017

“Feliz navidat” Fröhlich singend und tanzend verabschiedete sich die ganze Schulgemeinde voneinander. Und genau so föhlich wollen wir uns alle im Neuen Jahr 2017 wiedersehen.

 

Wir wünschen allen Schülern, Eltern und Freunden der Konrad-Adenauer-Schule frohe und besinnliche Feiertage und für das Jahr 2017 Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit.

Am 09.01.2017 beginnt der Unterricht wieder nach Plan.

Kinder zeigen, was sie interessiert

AG-Praesentation“Mobo Djudju” hieß eines der Lieder, das der Chor der 1. Klassen beim Präsentationsabend der Konrad-Adenauer-Schule vortrug.
Foto: Dagmar Jährling

Von Astrid Wagner

KONRAD-ADENAUER-SCHULE Grundschüler präsentieren Ergebnisse aus den Arbeitsgemeinschaften

HEPPENHEIM – Rechnen, Schreiben und Lesen stehen normalerweise auf dem Stundenplan der Grundschulkinder der Heppenheimer Konrad-Adenauer-Schule. Aber es gibt auch AGs (Arbeitsgemeinschaften), die zum einen den Sinn haben, dass Kinder über den normalen Schulunterricht hinaus betreut werden, zum anderen ganz vielfältige Interesse der Mädchen und Jungen wecken und fördern. Am Donnerstagabend präsentierten die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaften der Schule, was sie im Laufe des Schuljahres so alles gelernt haben.

Im Flur konnte man in einer kleinen Ausstellung bewundern, was die Astronomie-AG im ersten Halbjahr so alles auf die Beine gestellt hat. Gemeinsam mit Matthias Busch von der Starkenburg Sternwarte machten sich die kleinen Sternenforscher aus der 3. und 4. Klasse auf, um allerlei zu lernen über die Planeten und Sterne.

Gute-Laune-Lieder zum Auftakt

Sie dokumentierten über einen Zeitraum von vier Wochen, wie sich der Mond verändert, machten auf dem Schulhof die Entfernungen und Größe der einzelnen Planeten buchstäblich begreifbar, lernten viel über Tierkreis- und Sternbilder.

Ganz viel gebastelt wurde miteinander: etwa eine drehbare Sternenkarte, mit der man immer weiß, welcher Stern am Himmel leuchtet. Ganz cool auch das Origami-Space-Shuttle, ganz schnell und einfach mit ein paar Kniffen gefaltet. Die Mondphasen wurden in der Mondphasen-Box nachgestellt – dazu benötigte man Schuhkarton, Kugeln und Taschenlampen.

Im Gemeinschaftsraum begann ein unterhaltsames Programm. Mit drei Gute-Laune-Liedern eröffnete der Chor der ersten Klassen den Abend. Großes Gelächter gab‘s gleich zu Beginn beim Lied vom „Kuckuck“: „Halt den Mund, sagt der Hund. Halt das Maul, sagt der Gaul. Halt die Gosch, sagt der Frosch“ , sangen die Mädchen und Jungen aus vollem Halse und das Publikum hatte Spaß.

Auch der Song „Mobo Djudju“ groovte so richtig. Der Gesang wurde unterstützt von ganz viel Fingerschnippen und Klatschen. Da konnte kaum einer ruhig auf seinem Stuhl sitzen. Als Abschluss gab‘s das Indianerlied „Epo i tai tai“.

In ihren schicken schwarzen Gymnastikanzügen mit ganz viel Glitzer waren die Mädels der AG Gymnastik und Tanz ein Hingucker. Sie präsentierten zum Song „Enjoy your rhythm“ eine eigene Choreographie. Tanzelemente wurden kombiniert mit Elementen aus der rhythmischen Sportgymnastik mit Ball, Keule und Reifen.

Beeindruckend war die Darbietung der Taekwondo AG. Lustig der Anfang mit dem Aufwärm-Spiel „Popo-Klatschen“, dann wurden ein paar schweißtreibende Übungen wie Situps und Liegestütz demonstriert, bevor es zu den ersten Grundübungen der koreanischen Kampfsportart ging.

Die Zuschauer kamen ganz schön ins Staunen: sogar koreanisch zählen haben die Kids gelernt. Der absolute Höhepunkt aber – und mit frenetischem Klatschen gefeiert – kam zum Schluss der beeindruckenden Darbietung. Die Mädchen und Jungen zertrümmerten mit einem Fausthieb dünne Holzbrettchen.

Weiter gings im Programm mit einer mitreißenden Darbietung der Tanz AG der ersten Klassen. Zu Zara Larssons Hit „Lush Life“ tanzten acht Mädels voller Emotion und Hingabe. Vor allem eine junge Dame verzauberte alle mit ihrer Ausstrahlung. Ein Naturtalent, geboren für die Bühne. Kein Wunder, dass die Zuschauer eine Zugabe forderten und bekamen.

Schüler singen von Farben und Zahlen

Die Spanisch-AG erklomm als nächstes die Bühne. Viel haben sie gelernt, begannen mit den Farben, den „colores“, sangen „Don McDonald en su granja“ – besser bekannt als „Old McDonald had a farm“, demonstrierten passend zur schwülwarmen Luft im Gemeinschaftsraum „Palabras del verano“ – Sommerwörter. Am Ende gab’s noch ein Zahlenlied. Die Eltern können sich glücklich schätzen, falls es in den Sommerferien nach Spanien geht: sie können jetzt getrost ihre Kinder zum dolmetschen vorschicken.

Am Ende des Präsentationsabends gab es noch drei Powerpräsentationen von Viertklässlern: Tilo Schönrock berichtete über „Das Grün in London“, Giulia Santamaria wusste viel über den „Berliner Fernsehturm“ und Christina Busch hatte es die Sternwarte angetan.

Echo-Online, 02.07.2016

Honig direkt aus der Wabe

BienenMit Spannung lauschen Zweitklässler der Konrad-Adenauer-Schule den Erklärungen von Imker Martin Zahn.
Foto: Karl-Heinz Köppner

ADENAUER-SCHULE Zweitklässler zu Gast bei Martin Zahn und seinen „Bruchseebienen“

HEPPENHEIM – (red). Auf diesen Ausflug freuten sich die Schüler der Klasse 2a der Konrad-Adenauer-Grundschule besonders. Voller Neugierde und Begeisterung konnten sie die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen. Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, all dies ermöglichte ihnen der Besuch beim Imker Martin Zahn und seinen „Bruchseebienen“.

Zahn ist ein Imker aus Leidenschaft. Seine Bienen leben auf einer Streuobstwiese im Heppenheimer Nahherholungsgebiet Bruchsee.

Dort angekommen fragte der Imker zunächst, was die jungen Besucher denn schon alles über Bienen wissen. Die Schüler waren kaum zu bremsen: „Bienen sammeln Nektar und machen daraus Honig. Die Bienen bestäuben Pflanzen, damit daran viele Früchte wachsen. Es gibt Arbeiterinnen und Drohnen, und natürlich die Königin“, antworteten Emily, Jonas, Collin und viele andere Kinder. Ihre Klassenlehrerin Tina Friedmann war sichtlich stolz über das umfangreiche Wissen ihrer Schülerinnen und Schüler.

Gesehen hatte eine Königin bisher aber noch niemand. Die Neugierde war groß, als Zahn den Bienenschaukasten öffnete, bei dem die Kinder – geschützt durch eine Glasscheibe – ein Bienenvolk genau beobachten konnten. Tina Friedmann entdeckte in dem ganzen Gewusel die Königin als erste und zeigte sie ihren Schülern.

Viele Spaziergänger blicken in den Schaukasten

Den Schaukasten hatte der Imker vor einigen Wochen aufgestellt, damit die vielen interessierten Spaziergänger am Bruchsee auch einmal einen Blick auf ein lebendiges Bienenvolk werfen können. Er freut sich, dass der Bienenstand eine so positive Resonanz erfährt. „Und Mitarbeiter der Stadt haben vor ein paar Tagen sogar den Weg hierher gemäht“, berichtete Zahn erfreut.

Beim Gespräch über Bienen und ihrer Bedeutung für die Natur zeigte sich die Klasse sehr interessiert. Die Kinder waren sehr erstaunt, als sie erfuhren, dass in einem Volk etwa 50 000 Tiere leben.

Begeistert waren sie auch vom Räuchern. Martin Zahn füllte den „Smoker“ mit Holzspänen, zündete ihn an und blies den Rauch in einen Bienenkasten. „Die Bienen glauben dadurch, dass der Wald brennt. Sie saugen sich schnell mit Honig voll und haben deshalb keine Zeit, den Imker zu stechen“, erklärte er den Schülern.

Dann zog er eine Wabe heraus. Die Bienen hatten diese prall mit Honig gefüllt und mit Wachs verschlossen. So konnte zum Abschluss des lehrreichen Ausflugs jetzt endlich ganz frischer Honig direkt aus der Wabe gekostet werden. „Der schmeckt viel besser als zu Hause und er ist auch noch ganz warm“, freuten sich die jungen Besucher.

„Martin Zahn hat viel erklärt und uns viel gezeigt“, äußerte sich Klassenlehrerin Tina Friedmann sehr zufrieden und beendete die Exkursion in die heimische Tierwelt.

Der Imker ist gerne bereit, interessierten Klassen seine Kenntnisse über Bienen näher zu bringen. Näheres erfahren Sie unter http://bruchseebienen.de

Echo-online, 30.06.2016