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Fröhliches Kürbisfest

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In der ersten Woche nach den Herbstferien ging es los.

Die zweiten bis vierten Klassen der KAS stellten sich in die Schulküche, schnippelten Kürbis und Kartoffeln und kochten literweise Kürbissuppe. Die Erstklässler bastelten die passende Dekoration.

Zum zweiten Mal feierte die Konrad-Adenauer-Schule ein Kürbisfest. Nachdem die eigene Kürbisernte dieses Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen war, konnten die Kinder zum Glück auf eine großzügige Spende eines Heppenheimer Supermarktes zurückgreifen.

Am Freitag den 4. November saßen die Schüler der gesamten Schule dann an langen Tafeln gemütlich beisammen und genossen bei knackiger Kälte die heiße, köstliche Suppe.

Kinder zeigen, was sie interessiert

AG-Praesentation“Mobo Djudju” hieß eines der Lieder, das der Chor der 1. Klassen beim Präsentationsabend der Konrad-Adenauer-Schule vortrug.
Foto: Dagmar Jährling

Von Astrid Wagner

KONRAD-ADENAUER-SCHULE Grundschüler präsentieren Ergebnisse aus den Arbeitsgemeinschaften

HEPPENHEIM – Rechnen, Schreiben und Lesen stehen normalerweise auf dem Stundenplan der Grundschulkinder der Heppenheimer Konrad-Adenauer-Schule. Aber es gibt auch AGs (Arbeitsgemeinschaften), die zum einen den Sinn haben, dass Kinder über den normalen Schulunterricht hinaus betreut werden, zum anderen ganz vielfältige Interesse der Mädchen und Jungen wecken und fördern. Am Donnerstagabend präsentierten die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaften der Schule, was sie im Laufe des Schuljahres so alles gelernt haben.

Im Flur konnte man in einer kleinen Ausstellung bewundern, was die Astronomie-AG im ersten Halbjahr so alles auf die Beine gestellt hat. Gemeinsam mit Matthias Busch von der Starkenburg Sternwarte machten sich die kleinen Sternenforscher aus der 3. und 4. Klasse auf, um allerlei zu lernen über die Planeten und Sterne.

Gute-Laune-Lieder zum Auftakt

Sie dokumentierten über einen Zeitraum von vier Wochen, wie sich der Mond verändert, machten auf dem Schulhof die Entfernungen und Größe der einzelnen Planeten buchstäblich begreifbar, lernten viel über Tierkreis- und Sternbilder.

Ganz viel gebastelt wurde miteinander: etwa eine drehbare Sternenkarte, mit der man immer weiß, welcher Stern am Himmel leuchtet. Ganz cool auch das Origami-Space-Shuttle, ganz schnell und einfach mit ein paar Kniffen gefaltet. Die Mondphasen wurden in der Mondphasen-Box nachgestellt – dazu benötigte man Schuhkarton, Kugeln und Taschenlampen.

Im Gemeinschaftsraum begann ein unterhaltsames Programm. Mit drei Gute-Laune-Liedern eröffnete der Chor der ersten Klassen den Abend. Großes Gelächter gab‘s gleich zu Beginn beim Lied vom „Kuckuck“: „Halt den Mund, sagt der Hund. Halt das Maul, sagt der Gaul. Halt die Gosch, sagt der Frosch“ , sangen die Mädchen und Jungen aus vollem Halse und das Publikum hatte Spaß.

Auch der Song „Mobo Djudju“ groovte so richtig. Der Gesang wurde unterstützt von ganz viel Fingerschnippen und Klatschen. Da konnte kaum einer ruhig auf seinem Stuhl sitzen. Als Abschluss gab‘s das Indianerlied „Epo i tai tai“.

In ihren schicken schwarzen Gymnastikanzügen mit ganz viel Glitzer waren die Mädels der AG Gymnastik und Tanz ein Hingucker. Sie präsentierten zum Song „Enjoy your rhythm“ eine eigene Choreographie. Tanzelemente wurden kombiniert mit Elementen aus der rhythmischen Sportgymnastik mit Ball, Keule und Reifen.

Beeindruckend war die Darbietung der Taekwondo AG. Lustig der Anfang mit dem Aufwärm-Spiel „Popo-Klatschen“, dann wurden ein paar schweißtreibende Übungen wie Situps und Liegestütz demonstriert, bevor es zu den ersten Grundübungen der koreanischen Kampfsportart ging.

Die Zuschauer kamen ganz schön ins Staunen: sogar koreanisch zählen haben die Kids gelernt. Der absolute Höhepunkt aber – und mit frenetischem Klatschen gefeiert – kam zum Schluss der beeindruckenden Darbietung. Die Mädchen und Jungen zertrümmerten mit einem Fausthieb dünne Holzbrettchen.

Weiter gings im Programm mit einer mitreißenden Darbietung der Tanz AG der ersten Klassen. Zu Zara Larssons Hit „Lush Life“ tanzten acht Mädels voller Emotion und Hingabe. Vor allem eine junge Dame verzauberte alle mit ihrer Ausstrahlung. Ein Naturtalent, geboren für die Bühne. Kein Wunder, dass die Zuschauer eine Zugabe forderten und bekamen.

Schüler singen von Farben und Zahlen

Die Spanisch-AG erklomm als nächstes die Bühne. Viel haben sie gelernt, begannen mit den Farben, den „colores“, sangen „Don McDonald en su granja“ – besser bekannt als „Old McDonald had a farm“, demonstrierten passend zur schwülwarmen Luft im Gemeinschaftsraum „Palabras del verano“ – Sommerwörter. Am Ende gab’s noch ein Zahlenlied. Die Eltern können sich glücklich schätzen, falls es in den Sommerferien nach Spanien geht: sie können jetzt getrost ihre Kinder zum dolmetschen vorschicken.

Am Ende des Präsentationsabends gab es noch drei Powerpräsentationen von Viertklässlern: Tilo Schönrock berichtete über „Das Grün in London“, Giulia Santamaria wusste viel über den „Berliner Fernsehturm“ und Christina Busch hatte es die Sternwarte angetan.

Echo-Online, 02.07.2016

Honig direkt aus der Wabe

BienenMit Spannung lauschen Zweitklässler der Konrad-Adenauer-Schule den Erklärungen von Imker Martin Zahn.
Foto: Karl-Heinz Köppner

ADENAUER-SCHULE Zweitklässler zu Gast bei Martin Zahn und seinen „Bruchseebienen“

HEPPENHEIM – (red). Auf diesen Ausflug freuten sich die Schüler der Klasse 2a der Konrad-Adenauer-Grundschule besonders. Voller Neugierde und Begeisterung konnten sie die Natur mit allen Sinnen wahrnehmen. Sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken, all dies ermöglichte ihnen der Besuch beim Imker Martin Zahn und seinen „Bruchseebienen“.

Zahn ist ein Imker aus Leidenschaft. Seine Bienen leben auf einer Streuobstwiese im Heppenheimer Nahherholungsgebiet Bruchsee.

Dort angekommen fragte der Imker zunächst, was die jungen Besucher denn schon alles über Bienen wissen. Die Schüler waren kaum zu bremsen: „Bienen sammeln Nektar und machen daraus Honig. Die Bienen bestäuben Pflanzen, damit daran viele Früchte wachsen. Es gibt Arbeiterinnen und Drohnen, und natürlich die Königin“, antworteten Emily, Jonas, Collin und viele andere Kinder. Ihre Klassenlehrerin Tina Friedmann war sichtlich stolz über das umfangreiche Wissen ihrer Schülerinnen und Schüler.

Gesehen hatte eine Königin bisher aber noch niemand. Die Neugierde war groß, als Zahn den Bienenschaukasten öffnete, bei dem die Kinder – geschützt durch eine Glasscheibe – ein Bienenvolk genau beobachten konnten. Tina Friedmann entdeckte in dem ganzen Gewusel die Königin als erste und zeigte sie ihren Schülern.

Viele Spaziergänger blicken in den Schaukasten

Den Schaukasten hatte der Imker vor einigen Wochen aufgestellt, damit die vielen interessierten Spaziergänger am Bruchsee auch einmal einen Blick auf ein lebendiges Bienenvolk werfen können. Er freut sich, dass der Bienenstand eine so positive Resonanz erfährt. „Und Mitarbeiter der Stadt haben vor ein paar Tagen sogar den Weg hierher gemäht“, berichtete Zahn erfreut.

Beim Gespräch über Bienen und ihrer Bedeutung für die Natur zeigte sich die Klasse sehr interessiert. Die Kinder waren sehr erstaunt, als sie erfuhren, dass in einem Volk etwa 50 000 Tiere leben.

Begeistert waren sie auch vom Räuchern. Martin Zahn füllte den „Smoker“ mit Holzspänen, zündete ihn an und blies den Rauch in einen Bienenkasten. „Die Bienen glauben dadurch, dass der Wald brennt. Sie saugen sich schnell mit Honig voll und haben deshalb keine Zeit, den Imker zu stechen“, erklärte er den Schülern.

Dann zog er eine Wabe heraus. Die Bienen hatten diese prall mit Honig gefüllt und mit Wachs verschlossen. So konnte zum Abschluss des lehrreichen Ausflugs jetzt endlich ganz frischer Honig direkt aus der Wabe gekostet werden. „Der schmeckt viel besser als zu Hause und er ist auch noch ganz warm“, freuten sich die jungen Besucher.

„Martin Zahn hat viel erklärt und uns viel gezeigt“, äußerte sich Klassenlehrerin Tina Friedmann sehr zufrieden und beendete die Exkursion in die heimische Tierwelt.

Der Imker ist gerne bereit, interessierten Klassen seine Kenntnisse über Bienen näher zu bringen.

Echo-online, 30.06.2016

Junge Rothäute erobern das Museum

IndianerFoto: Karl-Heinz Köppner

KONRAD-ADENAUER-SCHULE Indianer-Ausstellung „Tipi, Totempfahl und Tomaten“ lässt Bleichgesichter staunen

HEPPENHEIM – Da staunten die Bleichgesichter nicht schlecht: Mit Stirnbändern und prächtigem Federschmuck waren sie am Freitagnachmittag von der Konrad-Adenauer-Schule (KAS) ausgezogen, über 50 kleine Squaws und Häuptlinge, hatten zum Klang der Trommel ihr Indianerlied angestimmt und vor dem Marstall ihr Lager aufgeschlagen.  Auf dem Kriegspfad waren sie jedoch nicht, hatten auch Magistratsmitglied Oliver Wilkening, der zur Begrüßung der Rothäute als Parlamentär aus dem Rathaus entsandt worden war, gleich von ihren friedlichen Absichten überzeugt.    Denn die Schüler der drei zweiten Klassen hatten ihre vertrauten Wigwams und die neue Versammlungsstätte an der Mainzer Straße im Westen der Stadt verlassen, um Eltern und Gästen zu zeigen, was sie drei Monate lang in einem gemeinsamen Projekt mit der Wohngemeinschaft Bergstraße (WGB) über das Leben und die Kultur der amerikanischen Ureinwohner herausgefunden hatten. Wie berichtet, steht seit einigen Tagen ein waschechtes Tipi auf dem Schulhof der KAS, aufgebaut von WGB-Arbeitserzieher Thomas Hofstädter und seinem Team.   Was die Schüler darüber hinaus im Unterricht angefertigt hatten – Arbeitshefte, Traumfänger, Masken, Medizinbeutel, kleine Webstühle mit bunten Stoffproben, eine große Karte der „Schildkröteninsel“, wie Chippewa und Irokesen Nordamerika genannt hatten, ein Indianerdorf sowie eine Szene aus dem Reservat, denn auch das Schicksal der Nachkommen der stolzen Stämme hat die Schüler beschäftigt – ist bis 12. Juni (Sonntag) im städtischen Museum im Amtshof zu sehen.   Für die Vernissage ihrer Ausstellung „Tipi, Totempfahl und Tomaten“ hatten Schneller Jäger, Tobender Hengst, Lustiges Herz, Großer Donnervogel, Schwimmende Eidechse, Lesende Katze und wie sie sich alle als Indianer genannt hatten, mit ihren Lehrerinnen Tina Friedmann, Waltraud Haas und Sabine Schreck zudem ein großes Programm einstudiert.    Im Ausstellungsraum des Museums neben dem Marstall lud eine gemütliche Kuschelecke ein, den Schülern von Tina Friedmann zu lauschen, die frei und ganz ohne Gedächtnisstütze indianische Märchen erzählten wie die Legende vom Raben, der Eule und der Schlange, die vergeblich versucht hatten, das Feuer auf die Erde zu holen, während die kleine Wasserspinne es schafft, mit einem feingewebten Transportbehälter ein Stück Holzkohle nach Hause zu bringen.     „Mother Earth“ – Mutter Erde – huldigten derweil die Schüler der Parallelklassen mit einem indianischen Dankgebet in Englisch, und zum Abschluss ließ Zweitklässlerin Clara mit dem Stück „Westwärts zieh’n die Wagen“ hören, was sie im Klavierunterricht am Konservatorium schon gelernt hatte.  „Die Schüler haben mit Begeisterung am Projekt gearbeitet“, hatte zuvor KAS-Schulleiterin Angelika Kicherer den Eltern und Gästen, die sich zur Eröffnung eingefunden hatten, berichtet. Im Unterricht und auf dem Hof hätten sie sich mit ihren Indianernamen angesprochen, ihre Lehrer in den Klassenräumen mit „How“ begrüßt, und in den Pausen wäre schon mal der eine oder andere selbst hergestellte Pfeil durch die Luft geschwirrt. „Ich denke“, so Kicherer weiter, „die tollen Ergebnisse werden Sie genauso begeistern wie mich. Die Kinder haben das ganz super gemacht und ich hoffe auf viele weitere Projekte an unserer Schule.“ Gemeinsam mit den Männern der Wohngemeinschaft Bergstraße, die sich schon beim Anlegen und der Pflege des Schulgartens mächtig ins Zeug gelegt hatten, auf der einen Seite; mit Hilfe des Fördervereines der Adenauerschule, der auch das Indianerprojekt großzügig unterstützt hatte, auf der anderen Seite.

Streichorchester spielt „Aus der Neuen Welt“
Nicht abreißen soll auch die Verbindung zum Konservatorium Bergstraße: Leiterin Hilde Rittersberger-Straub war ebenso zur Vernissage gekommen wie Musiklehrer Sorin-Dan Capatina, der mit einem Streichorchester passend zum Thema den zweiten Satz der 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak einstudiert hatte, und auch an der heute beginnenden Projektwoche in der KAS wird das Konservatorium beteiligt sein. Das Thema „Indianer“ soll dabei bis 9. Juni (Donnerstag), wenn zum Abschlussfest ab 17 Uhr die Ergebnisse der Projektwoche vorgestellt werden, die ganze Schulgemeinde beschäftigen.

echo-online, 06.06.16

Der Förderverein füllt die Bewegungskisten auf

Anfang des Schuljahres 2014/15 überreichte der Förderverein jeder ersten Klasse eine Bewegungskiste, großzügig bestückt mit zahlreichen Spielgeräten. Die Spielgeräte sind bei den Kindern heiß begehrt und werden gut genutzt. Ob in der Pause Bewegungsstunde oder auf Klassenfahrt, die Kiste ist immer mit dabei. Wegen der fleißigen Nutzung hat auch so manches Gerät stark gelitten. Deshalb hat sich der Förderverein nun dazu bereit erklärt, die Bewegungskisten jeweils für die neuen Erstklässler aufzufüllen.

Fröhlicher Start ins Jahr 2016

Trotz Regen begrüßten die Schüler und Schülerinnen mit den Lehrerinnen das neue Jahr.

Nach einem gemeinsamen Lied stelle der Schülerrat das Motto des Monats vor.

” Wir entschuldigen uns “

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Mit kleinen Sketchen zeigten die Kinder anschauliche Beispiele.

Der Schülerrat wünscht allen einen guten Start ins Jahr 2016!